Dienstag, 6. September 2016

AIDAprima- ein kleiner Reisebericht- Teil 2

Heute nehme ich euch mit nach Zeebrügge und Amsterdam.

Mittwoch hat die AIDAprima in Zeebrügge festgemacht. 
Hier fanden natürlich zahlreiche Ausflüge ins benachbarte Brügge und die belgische Hauptstadt Brüssel statt. Da wir aber beide Städte schon kannten haben wir uns für eine Tour auf eigene Faust entscheiden. Wir haben uns für eine Fahrt mit der Küstentram entschieden, deren Haltestelle nur unweit des Hafengeländes lag. Mit dieser Straßenbahn kann man beinahe die gesamte belgische Küstenlinie entlang fahren, von kurz hinter der niederländischen bis kurz vor die französischen Grenze, bzw. umgekehrt.


Das der Abschnitt zwischen Oostende und Middelkerke besonders schön sein sollte, weil er wirklich direkt am Strand lang führt, sind wir also in Richtung französische Grenze gefahren. Bis Middelkerke dauerte die Fahrt etwa 1 1/2 Stunden. Dort sind wir dann ausgestiegen um den wirklich kilometerlangen Sandstrand auch mal aus der Nähe betrachten zu können. Leider meinte das Wetter es an diesem Tag nicht  allzu gut mit uns und es war wirklich sehr bedeckt, wenn auch bis dahin noch trocken.
Auf dem Rückweg haben wir in Blankenberge einen kleinen Zwischenstopp eingelegt und sind dort durch den Ort und die Strandpromenade entlang. Leider begann es, als wir auf dem Steg hinaus gehen wollten ordentlich an zu regnen, so dass wir dann doch recht zügig wieder den Weg zum Schiff angetreten haben.

Zum Glück blieb uns das schlechte Wetter nicht allzu lange erhalten, denn schon am nächsten erwartete uns Rotterdam bei einem Sonne-Wolken-Mix und recht angenehmen Temperaturen.
Von Rotterdam hatte ich vor dieser Reise wenig Vorstellungen, verband die Stadt aber irgendwie immer mit großen Industrie- und Containerhafenanlagen und dadurch mit einem weniger schönen Bild. Damit habe ich der Stadt aber Unrecht getan, denn rückblickend betrachtet, war es wohl der schönste und interessanteste Hafen der Reise.
Schon der Liegeplatz unserer AIDA war wirklich klasse. Recht zentral, am Hotel New York und der Erasmusbrücke gelegen, befindet sich der Rotterdam Cruise Terminal an ungefähr jener Stelle an der der auch schon vor vielen Jahren die großen Schiffe anlegten um ihre Gäste in Richtung New York zu bringen.
Vom Schiff hat man so einen wundervollen Blick auf die Stadt und die Neue Maas.
Hier haben wir uns für den Vormittag mal für einen Ausflug entschieden und erkundeten so bei einer Panaromafahrt mit diversen Stopps die bekanntesten Orte der niederländischen Metropole.

Sehenswert fand ich unter anderem die 2014 eröffnete Markthalle im Zentrum der Stadt.
Der hufeisenförmige Bau beherbergt im Inneren viele feste Marktbuden, wobei sich außen herum über 200 Wohnungen befinden, von denen viele sogar ein Fenster mit Blick in die Markthalle haben. 
Eine sehr spannende Architektur, wie ich finde und drinnen lohnt sich e definitiv ein Blick an die Decke. Bei einem längeren Aufenthalt in Rotterdam wäre dieses hier sicherlich ein Ziel, welches ich öfter ansteuern würde.
Aber auch gegenüber der Markthalle gibt es ein architektonisches Highlight zu sehen, nämlich die so genannten Kubushäuser. 

Einen schönen Kontrast zu der sonst schon sehr modernen Stadt bildete ein kurzer Stopp im Stadtteil Delftshaven mit dem Museumshafen und vielen restaurierten alten Gebäuden. Richtig schön und irgendwie typisch für den Norden der Niederlande.
Für ein paar Lacher sorgte die Skulptur "Santa Claus" von Paul McCarthy, die in der Innenstadt zu finden ist. In selbige zog es uns dann noch einmal am Nachmittag, denn im Gegensatz zu den vorherigen Städten wurde hier ein kostenloser Transfer in die City angeboten, den man dann natürlich umso lieber nutzt. 
Da wir in Rotterdam über Nacht lagen und es erst am nächsten Morgen wieder Richtung Heimat gehen sollte, zogen wir nach dem Abendessen noch einmal los um das beleuchtete Schiff von der gegenüberliegenden Seite der Neuen Maas zu fotografieren. 
Aber auch hier meinte es das Wetter erneut nicht gut mit uns und wir sind wegen des ziemlich plötzlich aber heftig einsetztenden Regens auf halbem Wege weder umgekehrt.
Nach dem Ablegen am Freitag morgen stand dann nochmal ein Tag auf See auf dem Programm, an dem wir das Schiff und das Essen noch ein mal so richtig genossen haben. 
Es war jedenfalls wieder einmal eine wundervolle Reise und mit Sicherheit nicht die letzte :-)
 "Auf AIDAsehen "
:-)

Ich hoffe euch hat mein Reisebericht ein wenig gefallen. 
Seid ihr schon mal auf einer Kreuzfahrt gewesen oder ist das eher nichts für euch?

Eure Steffi



Kommentare:

  1. Rotterdamm sieht ja super spannend aus, da muss ich wohl auch mal hin. :)
    Schade, dass ihr so viel Pech mit dem Wetter hattet.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Kann Rotterdam nur empfehlen. Wir möchten da auf jeden Fall auch noch mal für ein paar Tage hin, damit man mehr Zeit hat. Ist aus dem Ruhrgebiet ja gar nicht mal so weit.

      Löschen